
Streichtrio mal anders
Lunchkonzert Frühling
Freitag, 3. Mai 2024
12.15 Uhr
Reformierte Kirche Zug
Musiker*innen
Dominik Fischer, Viola
Jonas Iten, Violoncello
Kaspar Wirz, Kontrabass
Programm
Leopold Hofmann (1738–1793)
Trio op. 3 Nr. 1
Unbekannt – zugeschrieben Michael Kirsten (1682–1742)
Partie a tre
Bernhard Romberg (1767–1841)
Trio e-Moll op. 38 Nr. 1
Veranstalter
Eine Veranstaltung der CityKircheZug und der Zuger Sinfonietta.
Im Lunchkonzert Frühling erklingt eine (zu) wenig gehörte, wunderschöne Kammermusik-Besetzung. Streichtrio mal anders!
Anstelle der traditionellen Streichtrio-Instrumente bilden Bratsche, Violoncello und Kontrabass ein Trio. Die Sonorität der drei Instrumente mischt sich hervorragend und eröffnet eine faszinierende Klangwelt.
Der Wiener Leopold Hofmann, Schüler des damals sehr berühmten Georg Christoph Wagenseil (1715–1777) und Domkapellmeister am berühmten Stephansdom, galt unter Zeitgenossen als bedeutender Komponist. So wurde er in einem Atemzug mit Gluck und Haydn genannt. Hofmann umgab sich entsprechend vorwiegend mit den musikalisch einflussreichen Leuten der Wiener Gesellschaft. Seinem schwungvollen Trio ist die Zugehörigkeit zur Wiener Klassik anzuhören.
Das Streichertrio, bestehend aus drei langjährigen Mitgliedern der Zuger Sinfonietta, führt sodann die Partie a tre, die dem Komponisten Michael Kirsten zugeschrieben wird, auf. Das bisher zu Unrecht unbekannte Werk ist mehr als nur hörenswert. Es steht ganz in der Tradition einer barocken Suite.
Das Konzert endet mit einer Trouvaille von Bernhard Romberg, dem Trio op. 38 Nr. 1. Es gehört zum dreiteiligen Opus «Trois Trios d’une Difficulté Progressive pour le Violoncelle[,] Viola et Violoncelle». Dessen Nr. 2 und 3 sind zwar komplexer – besonders hinsichtlich der cello-technischen Anforderungen – ausgefallen, unsere Nr. 1 beeindruckt aber deswegen nicht weniger, z.B. mit der eleganten Melodieführung und der generell romantisch geprägten Tonsprache. Romberg war einer der grössten Violoncello-Virtuosen seiner Zeit und machte sich zudem als Entwickler einer bis heute bedeutsamen Cello-Schule einen Namen.
Eintauchen mit der Zuger Sinfonietta
Erfahren Sie hier mehr zu den gespielten Werken:
Leopold Hofmann (1738–1793): Trio op. 3 Nr. 1
Unbekannt – zugeschrieben Michael Kirsten (1682–1742) : Partie a tre
Saison 2025/26
Gastspiel
Die Schwerkraft des Alltags
Freitag
Fr., 24.04.2026
20.00 Uhr
Schützi Olten
Zuger Sinfonietta Droujelub Yanakiev, Leitung Moët Liechti, Slam-Poetry
Poetry Slam trifft auf Orchester, Einsteins Theorien werden alltagstauglich: Physik, Poesie und Musik verschmelzen bei diesem Konzert zu einem ebenso klugen wie unterhaltsamen Bühnenabend.
4. Abo-Konzert
Grüsse aus Wien
Samstag
Sa., 09.05.2026
19.30 Uhr
Lorzensaal Cham
Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Joseph Moog (Klavier)
Im vierten Abo-Konzert tritt Joseph Moog als Solist in Beethovens viertem Konzert für Klavier und Orchester in Erscheinung. Unter der Leitung von Chefdirigent Daniel Huppert spielt das Orchester ausserdem «Blumine» von Gustav Mahler und die selten gehörte erste Sinfonie von Alexander Zemlinsky.
4. Abo-Konzert
Grüsse aus Wien
Sonntag
So., 10.05.2026
17.00 Uhr
Theater Casino Zug
Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Joseph Moog (Klavier)
Im vierten Abo-Konzert tritt Joseph Moog als Solist in Beethovens viertem Konzert für Klavier und Orchester in Erscheinung. Unter der Leitung von Chefdirigent Daniel Huppert spielt das Orchester ausserdem «Blumine» von Gustav Mahler und die selten gehörte erste Sinfonie von Alexander Zemlinsky.
Musikvermittlung
Raff und Beethoven
Donnerstag
Do., 21.05.2026
19.30 Uhr
Menzingen
Simone Zgraggen (Violine), Ulrich Koella (Klavier), Lion Gallusser (Moderation)
Entdecken Sie die Geschichten hinter der Musik - mit unserem Format Klassik im Kontext!
Saison 2026/27
1. Abo-Konzert
Echo
Samstag
Sa., 26.09.2026
19.30 Uhr
Lorzensaal Cham
Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Pascal Deuber (Horn)
Die Zuger Sinfonietta und Chefdirigent Daniel Huppert eröffnen die Saison 2026/27 mit einem Programm zwischen Tradition und Gegenwart: Caroline Shaws «Entr'acte» nimmt Bezug auf Haydns letztes Streichquartett. Pascal Deuber spielt das Hornkonzert, das Richard Strauss mit nur 18 Jahren komponierte. Zum Abschluss erklingt Dvořáks Sechste Sinfonie.
1. Abo-Konzert
Echo
Sonntag
So., 27.09.2026
17.00 Uhr
Theater Casino Zug
Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Pascal Deuber (Horn)
Die Zuger Sinfonietta und Chefdirigent Daniel Huppert eröffnen die Saison 2026/27 mit einem Programm zwischen Tradition und Gegenwart: Caroline Shaws «Entr'acte» nimmt Bezug auf Haydns letztes Streichquartett. Pascal Deuber spielt das Hornkonzert, das Richard Strauss mit nur 18 Jahren komponierte. Zum Abschluss erklingt Dvořáks Sechste Sinfonie.
2. Abo-Konzert
Musiques sérieuses
Samstag
Sa., 28.11.2026
19.30 Uhr
Theater Casino Zug
Zuger Sinfonietta, Felix Mildenberger (Leitung), Martin James Bartlett (Klavier)
«Musique sérieuse» nannte Louise Farrenc ihre Musik – als bewusste Absage an die in Paris so populäre Oper. Ihr Werk steht neben Mozarts c-Moll-Klavierkonzert, einem seiner persönlichsten Werke, und Schuberts «Unvollendeter». Martin James Bartlett spielt den Solopart, Felix Mildenberger dirigiert.
2. Abo-Konzert
Musiques sérieuses
Sonntag
So., 29.11.2026
17.00 Uhr
Lorzensaal Cham
Zuger Sinfonietta, Felix Mildenberger (Leitung), Martin James Bartlett (Klavier)
«Musique sérieuse» nannte Louise Farrenc ihre Musik – als bewusste Absage an die in Paris so populäre Oper. Ihr Werk steht neben Mozarts c-Moll-Klavierkonzert, einem seiner persönlichsten Werke, und Schuberts «Unvollendeter». Martin James Bartlett spielt den Solopart, Felix Mildenberger dirigiert.
2. Abo-Konzert
Musiques sérieuses
Montag
Mo., 30.11.2026
19.30 Uhr
Aegerihalle Unterägeri
Zuger Sinfonietta, Felix Mildenberger (Leitung), Martin James Bartlett (Klavier)
«Musique sérieuse» nannte Louise Farrenc ihre Musik – als bewusste Absage an die in Paris so populäre Oper. Ihr Werk steht neben Mozarts c-Moll-Klavierkonzert, einem seiner persönlichsten Werke, und Schuberts «Unvollendeter». Martin James Bartlett spielt den Solopart, Felix Mildenberger dirigiert.
3. Abo-Konzert
Vorhang auf!
Samstag
Sa., 03.04.2027
19.30 Uhr
Lorzensaal Cham
Zuger Sinfonietta, Simon Gaudenz (Leitung), Emilie Richter (Violoncello), Stefan Kurt (Sprecher)
Die Cellistin Emilie Richter spielt Saint-Saëns' erstes Cellokonzert. Ausserdem erklingt Schostakowitschs Suite zum «Hamlet» und Mendelssohns «Sommernachtstraum» – durch den der Schauspieler Stefan Kurt als Sprecher führt. Simon Gaudenz dirigiert.
3. Abo-Konzert
Vorhang auf!
Sonntag
So., 04.04.2027
17.00 Uhr
Theater Casino Zug
Zuger Sinfonietta, Simon Gaudenz (Leitung), Emilie Richter (Violoncello), Stefan Kurt (Sprecher)
Die Cellistin Emilie Richter spielt Saint-Saëns' erstes Cellokonzert. Ausserdem erklingt Schostakowitschs Suite zum «Hamlet» und Mendelssohns «Sommernachtstraum» – durch den der Schauspieler Stefan Kurt als Sprecher führt. Simon Gaudenz dirigiert.
4. Abo-Konzert
Überraschend anders
Freitag
Fr., 11.06.2027
19.30 Uhr
Aegerihalle Unterägeri
Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Soyoung Yoon (Violine)
Das letzte Abo-Konzert der Saison setzt auf Unerwartetes: Prokofjews erstes Violinkonzert überrascht mit einer lyrischen Seite des Komponisten, und Frederick Delius' «La Calinda» führt abseits des Standardrepertoires. Soyoung Yoon ist als Solistin zu Gast. Zum Abschluss erklingt Schumanns «Frühlingssinfonie».
4. Abo-Konzert
Überraschend anders
Samstag
Sa., 12.06.2027
19.30 Uhr
Lorzensaal Cham
Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Soyoung Yoon (Violine)
Das letzte Abo-Konzert der Saison setzt auf Unerwartetes: Prokofjews erstes Violinkonzert überrascht mit einer lyrischen Seite des Komponisten, und Frederick Delius' «La Calinda» führt abseits des Standardrepertoires. Soyoung Yoon ist als Solistin zu Gast. Zum Abschluss erklingt Schumanns «Frühlingssinfonie».
4. Abo-Konzert
Überraschend anders
Sonntag
So., 13.06.2027
17.00 Uhr
Theater Casino Zug
Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Soyoung Yoon (Violine)
Das letzte Abo-Konzert der Saison setzt auf Unerwartetes: Prokofjews erstes Violinkonzert überrascht mit einer lyrischen Seite des Komponisten, und Frederick Delius' «La Calinda» führt abseits des Standardrepertoires. Soyoung Yoon ist als Solistin zu Gast. Zum Abschluss erklingt Schumanns «Frühlingssinfonie».






