Kammermusik-Soirée mit Werken von Schumann und Mendelssohn

Dichterliebe

Sonntag, 18. Mai 2025

17.00 Uhr

Richard Wagner Museum Luzern

Zum Inhalt

Musiker*innen

Matthias Störmer Bariton

Barra Quartett
Helen Steinemann-Müller Violine
Salome Hagenbüchle Violine
Lenka Bonaventurova Viola
Alexandra Iten Bürgi Violoncello

Programm

Robert Schumann (1810–1856)
«Dichterliebe» op. 48 (Bearbeitung für eine Singstimme und Streichquartett)

Robert Schumann
«Vier Lieder» für Bariton und Streichquartett (Bearbeitung für eine Singstimme und Streichquartett)

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Streichquartett f-Moll op. 80

Veranstaltung

Eine Veranstaltung des Richard Wagner Museums Luzern in Zusammenarbeit mit der Zuger Sinfonietta

Eintritt: CHF 30

Anmeldung via E-Mail

Zum Programm

Der aufstrebende Bariton Matthias Störmer und das Barra Quartett, in dem Mitglieder der Zuger Sinfonietta spielen, treten am Richard Wagner Museum in Luzern auf. Das Programm, in der zu entdeckenden Besetzung Bariton und Streichquartett, präsentiert Wagners wichtige Zeitgenossen Robert Schumann und Felix Mendelssohn Bartholdy.

Schumanns Liederzyklus «Dichterliebe» aus dem Jahr 1840 gehört sicherlich zu den facettenreichsten Darstellungen der Gegensätzlichkeit der Liebe, die jemals komponiert wurde. Der deutsche Komponist vertonte dafür 16 Gedichte aus Heinrich Heines Zyklus «Lyrisches Intermezzo». Darin durchlebt das dichterische Ich alle Höhen und Tiefen einer unglücklichen Liebe.

Für einmal erklingt das Werk nicht in der Originalbesetzung, sondern in einer Bearbeitung für eine Singstimme und Streichquartett. Ähnlich wie Gesang und Klavier im Original erscheinen der Bariton Matthias Störmer und das Barra Quartett als gleichberechtigte Partner und begegnen sich so beinahe wie die im Zentrum des Zyklus stehenden Liebenden. Im Konzert wird der Zyklus mit vier weiteren Liedern von Schumann ergänzt. Zwei davon aus der Sammlung «5 Lieder und Gesänge» op. 127 und zwei aus den «4 Gesängen» op. 142.

Auch das Streichquartett in f-Moll von Felix Mendelssohn Bartholdy ist ein Zeugnis der Liebe – der geschwisterlichen Liebe Felix’ zu seiner Schwester Fanny Mendelssohn. Diese starb im Mai 1847 überraschend an einem Schlaganfall. In der Folge zog sich der schwer erschütterte Mendelssohn in die Schweizer Berge zurück, malte und komponierte das Streichquartett in der Todestonart f-Moll. Das düstere, aufgewühlte Werk enthält nur wenige helle Momente – die grosse Trauer des Komponisten bleibt immer die Grundfarbe. Eine Trauer, die Mendelssohn nicht mehr überwinden sollte: Zwei Monate nach Vollendung des f-Moll-Quartetts im September 1847 starb nämlich auch er.

Die Aufführenden

Der junge österreichische Bariton Matthias Störmer hat sich besonders in der Oper ins Zentrum des Geschehens gesungen und tritt regelmässig an den Opernhäusern in Deutschland und Österreich auf. Aufgrund seiner Vielseitigkeit ist er aber auch ein gefragter Interpret zeitgenössischer Werke und widmet sich ebenfalls der Sakralmusik, dem Lied und dem Konzertgesang. Er studierte Sologesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und wird seit einer Teilnahme bei einem Meisterkurs von Brigitte Fassbaender von ihr unterrichtet.

Das Barra Quartett besteht aus den vier Musikerinnen Helen Steinemann-Müller und Salome Hagenbüchle (Violinen), Lenka Bonaventurova (Viola) und Alexandra Iten Bürgi (Violoncello). Die vier Frauen musizieren seit Jahren in verschiedenen Ensembles und sie verbindet eine teilweise bereits Jahrzehnte dauernde (musikalische) Freundschaft. 2023 haben sie sich zu einem Streichquartett zusammengeschlossen. Gemeinsam finden sie mit viel Energie, Differenziertheit und grosser Musikalität zu musikalischen Höhenflügen.

Saison 2025/26

Gastspiel

Die Schwerkraft des Alltags

Freitag

Fr., 24.04.2026

20.00 Uhr

Schützi Olten

Zuger Sinfonietta Droujelub Yanakiev, Leitung Moët Liechti, Slam-Poetry

Poetry Slam trifft auf Orchester, Einsteins Theorien werden alltagstauglich: Physik, Poesie und Musik verschmelzen bei diesem Konzert zu einem ebenso klugen wie unterhaltsamen Bühnenabend.

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4. Abo-Konzert

Grüsse aus Wien

Samstag

Sa., 09.05.2026

19.30 Uhr

Lorzensaal Cham

Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Joseph Moog (Klavier)

Im vierten Abo-Konzert tritt Joseph Moog als Solist in Beethovens viertem Konzert für Klavier und Orchester in Erscheinung. Unter der Leitung von Chefdirigent Daniel Huppert spielt das Orchester ausserdem «Blumine» von Gustav Mahler und die selten gehörte erste Sinfonie von Alexander Zemlinsky.

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4. Abo-Konzert

Grüsse aus Wien

Sonntag

So., 10.05.2026

17.00 Uhr

Theater Casino Zug

Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Joseph Moog (Klavier)

Im vierten Abo-Konzert tritt Joseph Moog als Solist in Beethovens viertem Konzert für Klavier und Orchester in Erscheinung. Unter der Leitung von Chefdirigent Daniel Huppert spielt das Orchester ausserdem «Blumine» von Gustav Mahler und die selten gehörte erste Sinfonie von Alexander Zemlinsky.

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Musikvermittlung

Raff und Beethoven

Donnerstag

Do., 21.05.2026

19.30 Uhr

Menzingen

Simone Zgraggen (Violine), Ulrich Koella (Klavier), Lion Gallusser (Moderation)

Entdecken Sie die Geschichten hinter der Musik - mit unserem Format Klassik im Kontext!

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Saison 2026/27

1. Abo-Konzert

Echo

Samstag

Sa., 26.09.2026

19.30 Uhr

Lorzensaal Cham

Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Pascal Deuber (Horn)

Die Zuger Sinfonietta und Chefdirigent Daniel Huppert eröffnen die Saison 2026/27 mit einem Programm zwischen Tradition und Gegenwart: Caroline Shaws «Entr'acte» nimmt Bezug auf Haydns letztes Streichquartett. Pascal Deuber spielt das Hornkonzert, das Richard Strauss mit nur 18 Jahren komponierte. Zum Abschluss erklingt Dvořáks Sechste Sinfonie.

1. Abo-Konzert

Echo

Sonntag

So., 27.09.2026

17.00 Uhr

Theater Casino Zug

Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Pascal Deuber (Horn)

Die Zuger Sinfonietta und Chefdirigent Daniel Huppert eröffnen die Saison 2026/27 mit einem Programm zwischen Tradition und Gegenwart: Caroline Shaws «Entr'acte» nimmt Bezug auf Haydns letztes Streichquartett. Pascal Deuber spielt das Hornkonzert, das Richard Strauss mit nur 18 Jahren komponierte. Zum Abschluss erklingt Dvořáks Sechste Sinfonie.

2. Abo-Konzert

Musiques sérieuses

Samstag

Sa., 28.11.2026

19.30 Uhr

Theater Casino Zug

Zuger Sinfonietta, Felix Mildenberger (Leitung), Martin James Bartlett (Klavier)

«Musique sérieuse» nannte Louise Farrenc ihre Musik – als bewusste Absage an die in Paris so populäre Oper. Ihr Werk steht neben Mozarts c-Moll-Klavierkonzert, einem seiner persönlichsten Werke, und Schuberts «Unvollendeter». Martin James Bartlett spielt den Solopart, Felix Mildenberger dirigiert.

2. Abo-Konzert

Musiques sérieuses

Sonntag

So., 29.11.2026

17.00 Uhr

Lorzensaal Cham

Zuger Sinfonietta, Felix Mildenberger (Leitung), Martin James Bartlett (Klavier)

«Musique sérieuse» nannte Louise Farrenc ihre Musik – als bewusste Absage an die in Paris so populäre Oper. Ihr Werk steht neben Mozarts c-Moll-Klavierkonzert, einem seiner persönlichsten Werke, und Schuberts «Unvollendeter». Martin James Bartlett spielt den Solopart, Felix Mildenberger dirigiert.

2. Abo-Konzert

Musiques sérieuses

Montag

Mo., 30.11.2026

19.30 Uhr

Aegerihalle Unterägeri

Zuger Sinfonietta, Felix Mildenberger (Leitung), Martin James Bartlett (Klavier)

«Musique sérieuse» nannte Louise Farrenc ihre Musik – als bewusste Absage an die in Paris so populäre Oper. Ihr Werk steht neben Mozarts c-Moll-Klavierkonzert, einem seiner persönlichsten Werke, und Schuberts «Unvollendeter». Martin James Bartlett spielt den Solopart, Felix Mildenberger dirigiert.

3. Abo-Konzert

Vorhang auf!

Samstag

Sa., 03.04.2027

19.30 Uhr

Lorzensaal Cham

Zuger Sinfonietta, Simon Gaudenz (Leitung), Emilie Richter (Violoncello), Stefan Kurt (Sprecher)

Die Cellistin Emilie Richter spielt Saint-Saëns' erstes Cellokonzert. Ausserdem erklingt Schostakowitschs Suite zum «Hamlet» und Mendelssohns «Sommernachtstraum» – durch den der Schauspieler Stefan Kurt als Sprecher führt. Simon Gaudenz dirigiert.

3. Abo-Konzert

Vorhang auf!

Sonntag

So., 04.04.2027

17.00 Uhr

Theater Casino Zug

Zuger Sinfonietta, Simon Gaudenz (Leitung), Emilie Richter (Violoncello), Stefan Kurt (Sprecher)

Die Cellistin Emilie Richter spielt Saint-Saëns' erstes Cellokonzert. Ausserdem erklingt Schostakowitschs Suite zum «Hamlet» und Mendelssohns «Sommernachtstraum» – durch den der Schauspieler Stefan Kurt als Sprecher führt. Simon Gaudenz dirigiert.

4. Abo-Konzert

Überraschend anders

Freitag

Fr., 11.06.2027

19.30 Uhr

Aegerihalle Unterägeri

Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Soyoung Yoon (Violine)

Das letzte Abo-Konzert der Saison setzt auf Unerwartetes: Prokofjews erstes Violinkonzert überrascht mit einer lyrischen Seite des Komponisten, und Frederick Delius' «La Calinda» führt abseits des Standardrepertoires. Soyoung Yoon ist als Solistin zu Gast. Zum Abschluss erklingt Schumanns «Frühlingssinfonie».

4. Abo-Konzert

Überraschend anders

Samstag

Sa., 12.06.2027

19.30 Uhr

Lorzensaal Cham

Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Soyoung Yoon (Violine)

Das letzte Abo-Konzert der Saison setzt auf Unerwartetes: Prokofjews erstes Violinkonzert überrascht mit einer lyrischen Seite des Komponisten, und Frederick Delius' «La Calinda» führt abseits des Standardrepertoires. Soyoung Yoon ist als Solistin zu Gast. Zum Abschluss erklingt Schumanns «Frühlingssinfonie».

4. Abo-Konzert

Überraschend anders

Sonntag

So., 13.06.2027

17.00 Uhr

Theater Casino Zug

Zuger Sinfonietta, Daniel Huppert (Leitung), Soyoung Yoon (Violine)

Das letzte Abo-Konzert der Saison setzt auf Unerwartetes: Prokofjews erstes Violinkonzert überrascht mit einer lyrischen Seite des Komponisten, und Frederick Delius' «La Calinda» führt abseits des Standardrepertoires. Soyoung Yoon ist als Solistin zu Gast. Zum Abschluss erklingt Schumanns «Frühlingssinfonie».